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Der große streitbare Satiriker Robert Neumann schreibt im Jahr 1946 eine “violent, gentle story”, vermeldet der New Yorker Herald Tribune.
Children of Vienna führt uns in ein fiktives Nachkriegswien. Schleichhändler, Amtspersonen, Alliierte, weiße und schwarze Missionare, Läuse, Dreck und Wanzen. Fünf übrig gebliebene Kinder hausen in einer Wohngemeinschaft des Mangels, aber auch der anarchischen Freiheit. Sie begegnen dem Leben ohne Moral, dafür mit fast tierhafter Zähigkeit und beißendem Witz.

«… but it is a long way from the world it reflects
to the full meals we shall eat tonight.»
(Lewis Gannett, Herald Tribune, Ny 1947)

Neumanns geniale Parabel hat die Jahre überflügelt, die Wegstrecke mühelos eingeholt und ist nichts anderes als ein Zeitstück 2013 über displaced persons aller Kontinente in einem hinreißenden displaced slang, der Zeit und Ort aufhebt und den Betrachter mit der Träne im Knopfloch, der Wut im Bauch und dem Lachen im Hals zurücklässt.

Ab 15. Mai 2013 im Programm der Wiener Festwochen! Wiener Festwochen

«Es muss ein Märchen werden,
denn Märchen sind wahr.»
(Robert Neumann)

Das Video zum Wienerlied-Update “Howeverstillalive”:

Howeverstillalive (feat. Werner Brix & David Wurawa) from Drama Shop on Vimeo.